Die Sinnlosigkeit des Krieges
von Meister -, durch Benjamin Creme

 


Wenn die Menschen Krieg führen, gefährden sie nicht nur ihr eigenes und das Leben anderer, sondern auch das Wohlergehen des Planeten, von dem ihr Leben abhängt. Die Erde wird rücksichtslos geplündert, um Metalle jeder Art zur Munitionierung des Todes zu gewinnen. Über die Bedürfnisse zukünftiger Generationen, die auch ein Anrecht auf die reichen Gaben des Planeten haben, machen sie sich keine Gedanken. Unzählige Millionen Tonnen rostenden Stahlschrotts säumen die “Kriegsschauplätze”, auf denen die Menschen ihre tödliche Pracht in Szene setzen. Sie können weder sehen, noch sich vorstellen, welche Schäden stundenlang andauernde Bombardements in ihren feinstofflichen Körpern anrichten: Der ungeheure Lärmpegel zerreißt und zerfetzt diese empfindlichen Gewebe. Die menschliche Konstitution ist für solchen Missbrauch nicht angelegt. Sie fügen sich auf diese Weise irreparablen Schaden zu. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Menschen die Sinnlosigkeit des Krieges einsehen? Krieg löst kein Problem, er erzeugt nur Chaos und hemmt die Weiterentwicklung des Menschen.

Gefallen

Einige wenige Menschen, muss man allerdings sagen, finden Gefallen am kriegerischen Akt. Sie sehen darin einen Tapferkeitsbeweis, eine Erprobung ihres Willens und ihrer Geschicklichkeit, doch heute werden die Menschen meist aus ideologischen Gründen, um einer Idee willen, in Kriege hineingezogen. Also fällt den Führern der Nationen aufgrund ihrer Machtbefugnis die Entscheidung über Krieg oder Frieden zu. Um den Frieden auf der Welt zu sichern, müssen sie daher sorgfältig ausgewählt werden.
Über dieses Problem sollte man sich jetzt intensiv Gedanken machen. Die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten haben gezeigt, wie einfach es ist, allgemeingültige Gesetze zu überschreiten und ein Chaos zu entfesseln – diesen Verstoß zu korrigieren und eine Lösung zu finden ist eine völlig andere Sache.

Gleichgewicht

Maitreya beobachtet diese Ereignisse sehr aufmerksam. Er berechnet die auftretenden Spannungen und ihre jeweilige Entspannung und ist ständig darum bemüht, ein Gleichgewicht herzustellen. In dieser Hinsicht spielen die Energien des Geists des Friedens oder Gleichgewichts, die sich in Maitreya fokussieren, eine entscheidende Rolle. Effizient und präzise kehren sie die bestehenden Verhältnisse, Hass und kriegerische Instinkte, unter denen die Völker leiden, um.
Die Menschen beginnen inzwischen, sich auf ihre Rolle zu besinnen. An Wahlurnen und bei Demonstrationen verschaffen sie sich Gehör und machen ihre Forderung nach Frieden publik. Von hier an gibt es kein Zurück mehr. Die Menschen spüren ihre Macht und verstehen allmählich, dass sie selbst den Frieden schaffen müssen, den sie sich alle ersehnen, und dass der segensreiche Frieden nur dann, wenn Gerechtigkeit in Verbindung mit Freiheit herrscht, sicher ist.
Dieses wachsende Verständnis wird für den bevorstehenden Auftritt Maitreyas die Bühne bereiten.

Der Meister "" ist ein älteres Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit; sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden - nur soviel, daß er esoterischen Kreisen vertraut sein dürfte. Benjamin Creme steht mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhält die Artikel dieses Meisters per Diktat.

 


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