Das immerwährende Licht der Wahrheit
von Meister , durch Benjamin Creme
5. September 2009

 


An einem Tag im Winter 1875 gab Helena Petrovna Blavatsky, eine der Gründer der Theosophischen Gesellschaft, ein Versprechen: nach besten Kräften die Lehren zu verbreiten, die sie von einigen Meistern der Himalaya-Loge der geistigen Hierarchie unseres Planeten erhalten hatte. Getreu ihrem Vorsatz machte sie sich an die Arbeit, der Welt diese Lehren mitzuteilen. Ihre Bücher, Die Geheimlehre, Isis entschleiert und Der Schlüssel zur Theosophie, sind Zeugnisse ihrer unermüdlichen Schaffenskraft und Willensstärke trotz schwerer körperlicher Leiden. Diese bahnbrechenden Werke haben seitdem Tausende wahrhaft Suchende informiert und inspiriert und tun es auch weiterhin.
Doch die allgemeine Aufnahme dieser wertvollen Einsichten sah ganz anders aus: Selten wurden das Werk und die Begabung einer großen Eingeweihten so verunglimpft und lächerlich gemacht, vor allem von religiösen und wissenschaftlichen Kreisen ihrer Zeit. Sogar heute, nach fast 135 Jahren, wird Blavatsky regelmäßig als Scharlatan, spiritistisches Medium und "betrügerische Schwindlerin" abgetan. Diese Verurteilung war so vehement und auch so weltumfassend, dass diese negativen Attribute noch immer mit ihrem Namen verbunden werden. Auch mit der Theosophie an sich.
Madame Blavatsky war eine Eingeweihte vierten Grades, also fast schon ein Meister, sie befand sich auf der gleichen Stufe wie der Jünger Jesus und näherte sich dem Rang des großen Leonardo da Vinci. Wie ist es möglich, dass solch ein herausragender Arbeiter und Förderer des Guten so verleumdet werden konnte? Jesus selbst ist das beste Beispiel, wie Ignoranz und Furcht die Wahrnehmung der Menschen dominieren können. Selbst als er schon von Maitreya, dem Christus, überschattet wurde, hatte er unter diesen beiden Attributen gedankenloser Menschen zu leiden.
Heute ringt die Welt mit vielen Problemen und, wie vorherzusehen war, sind bei der Beurteilung und Überwindung dieser Probleme erhebliche Meinungsverschiedenheiten aufgetreten. Die Menschen haben alle, Männer wie Frauen, unterschiedliche Qualitäten, was ihre Denkweise und ihr Denkvermögen betrifft sowie ihre Aufgeschlossenheit oder Engstirnigkeit gegenüber neuen und ungewohnten Ideen. Zudem befinden sie sich auch auf verschiedenen Stufen der Evolutionsleiter, und wenn man noch am Fuß der Leiter steht, bedeuten einem die Arbeit und die Einsichten der vielen Leute über einem wenig oder gar nichts. So war es schon immer.
Dieses uralte Problem wird jedoch von nun an zum Wohle aller an Bedeutung verlieren. Die Anwesenheit Maitreyas und der Meister, die jetzt nach und nach eintreffen, wird der Menschheit einen gewaltigen Auftrieb geben.
Viele der Anfangsgründe der Lehren der Zeitlosen Weisheit werden der Menschheit vorgestellt und zunehmend das Interesse der Öffentlichkeit für die Theosophie und ihre Lehren wecken. Das wird dazu beitragen, dass viele darauf vorbereitet werden können, vor dem Initiator zu stehen und damit bewusst ins Licht zu treten.
Auf diese Weise werden viele Männer und Frauen dank dieser neuen Situation große Fortschritte auf ihrem Evolutionsweg machen. Dieser Prozess kann beginnen, wenn Maitreya öffentlich seine Aufgabe übernimmt. Wenn sie sich auf ihn einlassen, werden sie entdecken, dass das Bedürfnis nach Wahrheit und die Sehnsucht nach Weisheit und Licht immer stärker werden.

Der Meister "" ist ein älteres Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit; sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden - nur soviel, daß er esoterischen Kreisen vertraut sein dürfte. Benjamin Creme steht mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhält die Artikel dieses Meisters per Diktat.

 


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