Verantwortungsbewusstsein
von Meister --, übermittelt von Benjamin Creme

 

Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift Share International hat Benjamin Cremes Meister vorgesehen, dass seine Artikel auch wiederholt, der jeweiligen Weltsituation entsprechend, veröffentlicht werden sollten. Tatsächlich scheinen viele heute sogar noch relevanter zu sein als zu der Zeit, in der sie erstmals erschienen sind. Der folgende Artikel wurde erstmals im Dezember 2000 publiziert.

In früheren Zeiten gingen Veränderungen langsam vor sich, jahrhundertelang war die Gesellschaft in ihren Strukturen und ihrem Verhalten relativ statisch. Hinzu kam, dass weite Teile der Welt nichts voneinander wussten. Selbst zwischen nahen Nachbarn gab es nur gelegentliche Kontakte, die sich meist auf Händler und Soldaten beschränkten.
Heute sieht die Situation ganz anders aus. In fast jedem Winkel der Erde sind die Kommunikationswege bestens ausgebaut, um alle von den täglichen Ereignissen in Kenntnis zu setzen. Nirgends bleibt man von der rasanten Abfolge oft grausamer Geschichten verschont, die täglich Augen und Ohren von Milliarden von Menschen beleidigen. In einem ganz realen Sinn ist die Welt zu einem Dorf geworden, und wie im Leben eines Dorfes betrifft die Tat eines Einzelnen das Leben und die Interessen aller. Keine Nation kann mehr abseitsstehen und sich der Verantwortung für die Folgen ihrer Verfehlungen entziehen. Macht allein verleiht niemandem mehr dieses Privileg. Mehr und mehr wird den Völkern bewusst, dass sie alle voneinander abhängig sind und Verantwortung füreinander tragen. Das ist ein gutes Omen für die Welt.

Unter dem Druck ihrer Bevölkerung sehen Regierungen endlich ein, dass sie für die Erhaltung der Umwelt, von der alles zukünftige Leben abhängt, sorgen müssen. Denn ohne weises Haushalten sähe die Zukunft der Menschheit wirklich düster aus. Allmählich jedoch beginnen die Entscheidungsträger einzusehen, dass die Zeit nicht auf der Seite derer ist, die den Planeten ausplündern und vergiften, dass seine Ressourcen nicht unendlich sind und die Natur vor der Ausbeutung und dem Angriff auf sie zurückweicht. Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass nur eine sorgfältig konzertierte, globale Aktion die vielen Verletzungen der natürlichen Ordnung wieder ausgleichen kann, die der Mensch in seiner Ignoranz und Habgier verursacht hat. Ein Anfang ist bereits gemacht, doch es werden noch viele Jahre hingebungsvoller Arbeit nötig sein, um der den Menschen bedrohenden Umweltverschmutzung und -zerstörung Einhalt zu gebieten.

Glücklicherweise sieht die Zukunft nicht ganz so finster aus. Der Mensch ist, wie immer, nicht allein, es wurden bereits Maßnahmen eingeleitet, um ihm die Kenntnisse einer neuen, sauberen und sicheren Energiegewinnung zu vermitteln. Völlig neue Technologien werden das tägliche Leben verändern und dem Menschen Zeit und Kraft lassen, sein eigenes Wesen und seine eigentliche Aufgabe zu erforschen.

Auf diese Weise wird er lernen, im Einklang mit der Natur zu arbeiten und zu leben und aus ihrem Reichtum zu schöpfen, der alles bietet, was er sich nur wünscht oder braucht.
Sobald die Menschen den Christus sehen, wird ihnen ihr Grundproblem bewusst werden: Sie stehen vor der Wahl, entweder zum Wohle aller zusammenzuarbeiten und ihre Lebensweise so umzustellen, dass jeder ein hinreichendes Auskommen finden kann, oder die Totenglocke für den bereits schwer angeschlagenen Planeten zu läuten und damit die eigene Zukunft aufs Höchste zu gefährden.

Maitreya selbst zweifelt nicht daran, dass die Menschen seinen Aufruf hören und dementsprechend reagieren werden.

Der Meister "" ist ein älteres Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit; sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden - nur soviel, daß er esoterischen Kreisen vertraut sein dürfte. Benjamin Creme steht mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhält die Artikel dieses Meisters per Diktat.

 


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